Ein dauerhaftes Problem unserer Zustelltätigkeit ist, dass immer mehr Abos wegfallen. Um bei sinkender Auflage die Arbeitszeiten der Zusteller erhalten zu können, müssen wir neue Objekte zustellen.

Jeder Stammzusteller der morgens mal aufmerksam durch seine Bezirke läuft stellt fest, an welchen Häusern er früher überall zugestellt hat und wie viele Kunden mittlerweile nicht mehr beliefert werden.

Um nach wie vor Arbeitszeiten der Zusteller zu erhalten, wird dieser Verlust durch adressierte Zeitschriften, Magazine, Mitgliederzeitschriften und Kataloge ausgeglichen.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es dabei zu größeren Mengen kommen kann, die unsere Kollegen vor Probleme stellt. Allein das Mitnehmen größerer Mengen ist für Fußgänger und Zweiradfahrer ein Problem.

Damit zukünftig diese Probleme nicht mehr auftreten, hat Euer Betriebsrat mit der Geschäftsführung eine Betriebsvereinbarung verhandelt, die dafür sorgen soll, dass größere Mengen auf mehrere Tage verteilt werden. Dabei wird auch das Gewicht der Objekte berücksichtigt.

Die Betriebsvereinbarung erklärt auch, wie damit umgegangen wird, wenn eine Kollegin bzw. ein Kollege aus bestimmten Gründen an einem Tag die zusätzlichen Mengen nicht zustellen kann.

Natürlich hatten wir uns für diese Betriebsvereinbarung noch ein wenig mehr erhofft, sind aber sicher, dass unsere Verhandlungen positiv für alle Kolleginnen und Kollegen ausgefallen sind.

Wie immer werdet Ihr die Betriebsvereinbarung schriftlich bekommen. Zusätzlich findet Ihr diese und alle anderen abgeschlossenen Betriebsvereinbarungen aber auch auf unserer Homepage

www.betriebsrat-rzz-krl.de

verlinkt, so dass Ihr immer Zugriff darauf habt.