Wenn andere noch schlafen, sind wir unterwegs. Die Arbeit im Dunklen ist unser Berufsalltag und nicht ungefährlich. Gefahren lauern auf unbeleuchteten Wegen, im Straßenverkehr, bei Wind, Regen, Schnee und Eis.

Jetzt im kalten Winter häufen sich die Unfallmeldungen. Dabei gehört die Zeitungszustellung auch in anderen Jahreszeiten schon zu den unfallträchtigsten Branchen.

Die besten Vorbereitungen, zum Beispiel festes Schuhwerk und sichtbare Kleidung, sind oft unzureichend, denn „Unverhofft kommt oft“. Plötzlich und unerwartet ist er da: der Stolperstein, die vereiste Wasserpfütze, der heruntergefallene Ast, das liegengebliebene Spielzeug oder der Fehltritt wegen einer aufgescheuchten Katze.

Die Folgen eines Sturzes sind bekannt und vielfältig. Sie reichen von der blutenden Schramme über schmerzhafte Zerrungen, Knochenbrüche bis hin zu schlimmen Kopfverletzungen.

Erhält man vom Sanitäter oder vom Durchgangsarzt in der Klinik endlich erste Hilfe, sind zeitgleich auch noch ein paar kleine bürokratische Hürden zu meistern. Neben dem Unfallbericht und der Suche nach den Schuldigen, von wegen der Haftbarmachung, werden oft Fragen gestellt, deren Antwort man gerade mal nicht im Kopf hat, wie zum Beispiel die Mitgliedsnummer des Arbeitgebers bei der Berufsgenossenschaft.

InfosListe zum Ausdrucken

Ein paar Antworten auf zu erwartende Fragen, die sich aus §60 Sozialgesetzbuch – Allgemeiner Teil – (SGBI) ergeben, haben wir deshalb nachfolgend in einer Liste aufgeführt. Ihr könnt die Liste ausschneiden und Euch als „Merkzettel“ in die Geldbörse oder in die Brieftasche stecken und danach hoffentlich niemals mehr benötigen. Doch wie bereits zu Anfang gesagt: „Unverhofft kommt oft“ - leider.