Manche Kollegen haben viele Schlüssel für die Zustellung in Mehrfamilienhäusern mit innenliegenden Briefkästen, manche weniger, viele gar keine.

Für die Kollegen, die entweder selbst in ihren Bezirken Schlüssel haben oder Vertretungen in Bezirken mit Schlüsseln übernehmen, gibt es einiges zu beachten:

  • Schlüssel am besten in der Reihenfolge des Gebrauchs (Laufliste) sortieren.
  • Schlüssel nicht mit Adressen markieren. Bei Verlust besteht hier Einbruchsgefahr. Besser ist eine farbige oder anderweitige Markierung, die für Fremde nicht nachvollziehbar ist.
  • Bei Urlaub oder Krankheit muss der Bezirksleiter für die Weiterleitung der Schlüssel an die Vertretung sorgen.
  • Keinesfalls Schlüssel für Vertretungen offen zugänglich an Abladestellen deponieren.
  • Einen Verlust sofort melden.
  • Bei Abgabe eines Bezirks mit Schlüsseln am besten die Rückgabe der Schlüssel vom Bezirksleiter quittieren lassen.
  • Wenn Zusteller freundlicherweise für Bezirksleiter die Schlüsselübergabe mit Vertretungen organisieren, so ist dies Arbeitszeit und muss bezahlt werden. Hierfür eventuell mit dem eigenen KFZ gefahrene Strecke muss mit 0,30€/km vergütet werden.
Schlüssel

Manchmal besteht ein Zustellproblem bei Zeitschriften in Häusern, die ansonsten keine Tageszeitungen erhalten. Wenn hier die Briefkästen innen liegen, können die Zeitschriften nur vor der Haustür abgelegt werden. Dann ist aber die Gefahr groß, dass sich schnell „fremde“ Abnehmer finden, insbesondere bei teuren und/oder begehrten Zeitschriften wie z.B. der Landlust. Hier sollten die Zusteller mit dem Bezirksleiter überlegen, ob nicht die Anforderung eines Schlüssels für die Eingangstür bei der Hausverwaltung oder dem Hauseigentümer sinnvoll ist.

Schlüssel, die zur Zustellung benötigt werden, sind der Zustellgesellschaft zweckgebunden vom Eigentümer übergeben worden. Die Zustellgesellschaft haftet auch bei Verlust des Schlüssels gegenüber dem Hauseigentümer oder der Hausverwaltung. Sie dürfen daher nicht eigenmächtig vom Zusteller zurückgegeben oder entsorgt werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, z.B. weil außen liegende Briefkästen am Haus angebracht werden.

Eine Rückgabe an die Zustellgesellschaft solltet Ihr Euch immer quittieren lassen.

Jedem Zusteller sollte klar sein, dass Schlüssel ein sensibles Gut sind, auf die es gut aufzupassen gilt.